7. März 2022 / In Rheda-Wiedenbrück entdeckt ...

Ein Zeichen für den Frieden

700 Menschen bilden 30 Meter breites Symbol

Der Krieg in der Ukraine geht auch an uns nicht unbemerkt vorbei. Deshalb hat das Ratsgymnasium ein Zeichen für den Frieden gesetzt.

Auf dem Sportplatz an der Ems versammelten sich in der sechsten Stunde Schülerinnen und Schüler aus allen acht Jahrgangsstufen gemeinsam mit den Lehrkräften, um ein gemeinsames „Peace-Zeichen“ zu bilden. »Unsere Aussage ist, dass Frieden und Demokratie leider nicht als selbstverständlich angesehen werden können und man sich ständig aktiv dafür einsetzen muss«, betonen die beiden Schülersprecher Theresa Surmann und Ben Gockel von der Schülervertretung, die diese Aktion initiiert und organisiert hatte. Die SV hatte das Logo mit weißer Farbe aufgemalt, zwei Mitglieder übernahmen das Fotografieren und Filmen mit ihren Drohnen. Surmann und Gockel unterstreichen: »Es geht nicht darum, sich auf eine Seite zu schlagen, sondern zu zeigen, dass Krieg keine Lösung ist und man mit militärischen Mitteln nur verlieren kann.«

Das von 700 Menschen gebildete und 30 Meter breite Symbol beeindruckte auch Schulleiter Martin Zurwehme: »Wir stehen als Schulgemeinde in einer schwierigen Situation zusammen. Der Konflikt scheint auf den ersten Blick weit entfernt, hat aber trotzdem viel mit uns zu tun.« 
So geht Zurwehme auch davon aus, dass in Kürze Jugendliche aus dem Krisengebiet, die in Rheda-Wiedenbrück aufgenommen worden sind, das Ratsgymnasium besuchen werden. »Es liegen uns bereits Anfragen vor. Umso wichtiger ist es, dass wir für die Situation sensibilisiert sind und einen differenzierten Blick auf den Konflikt haben.«

Fotos: Lars und Jakob (Klasse 7d)

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