15. September 2020 / In Rheda-Wiedenbrück entdeckt ...

Ausstellungseröffnung: „Gestalterische Aufwertungen der Bahnunterführungen in Rheda“

Noch bis zum 30. September 2020

Ausstellungseröffnung ©Stadt Rheda-Wiedenbrück

Im Anschluss an die Eröffnung des Stadtteilbüros im Stadtteil Rheda fand die Eröffnung der Ausstellung zum Qualifizierungsverfahren „Gestalterische Aufwertungen der Bahnunterführungen in Rheda“ statt. Die drei von der Jury ausgewählten Arbeiten können von der der Öffentlichkeit im Stadtteilbüro am Großen Wall 5 sowie im Foyer des Rathauses noch bis zum 30. September 2020 besichtigt werden. 

Der Gewinner Christoph Hildebrand aus Essen sowie auch der Zweitplatzierte, die Archigraphus GbR aus Aachen, waren vor Ort und erklärten, dass sie unabhängig voneinander von den beiden Bahnunterführungen an der Pixeler Straße und an der Herzebrocker Straße, die gestalterisch aufgewertet werden sollen, sehr beeindruckt sind. Trotz ihrer augenscheinlichen Verwitterung würden sie interessante Details bergen, die lediglich wieder zum Leben erweckt werden müssten. Carsten Lang, Geschäftsführender Gesellschafter des Städteplanungsbüros Wolters Partner Architekten, moderierte die Präsentation und dankte den Siegern für ihre Beiträge, bei denen sofort zu erkennen sei, wie viel Engagement dahinter stecke. Die Aufgabe habe darin bestanden, das wesentliche Erscheinungsbild der Unterführungen zu verbessern und durch gute Beleuchtungen und kleine Schönheitsreparaturen zu einem gestalteten Raum aufzuwerten.

Der Gewinner Christoph Hildebrand hat sich mit der Geschichte Rhedas beschäftigt und dabei sind ihm die Themen Wasser, Fachwerk und Torbögen besonders aufgefallen. Seine klare Umsetzung der Idee mit wenigen, aber wirksamen Mitteln der Lichttechnik zur Aufwertung der Unterführungen überzeugte die Jury. „Der Entwurfsverfasser hat sich eingehend mit den stadtbildprägenden Eigenschaften sowie der Stadthistorie auseinandergesetzt und es verstanden, die gewählten Elemente für die gestalterische Aufwertung der Bahnunterführungen künstlerisch zu interpretieren“, betonte Lang.

Licht in Wellenform und Sprüche angelehnt an die Fachwerkinschriften sollen die Durchfahrung der Bahnunterführungen zu einer Freude machen. Die Fußwege sollen erneuert werden, wie ein Teppich, der für die Fußgänger ausgerollt wird. Das Mauerwerk bleibt erhalten. Mit Sprüchen wie „Glück den Hinausgehenden“, „Friede den Eintretenden“ und „Wohlergehen den Bewohnern“ auf Deutsch sowie auf Lateinisch soll an die historischen Häuser in der Innenstadt erinnern und ein Willkommensgefühl ausgelöst werden. Der Bauausschuss muss nur noch grünes Licht geben, dann können die Fördergelder für die erste Umgestaltungsmaßnahme im Rahmen des Innerstädtischen Entwicklungskonzeptes (ISEK) beantragt und im Lauf des nächsten Jahres mit der Umsetzung begonnen werden.

Bildzeile v.l.: Bürgermeister Theo Mettenborg, Architekt und Künstler des Siegerentwurfes Christoph Hildebrand, Baudezernent Stephan Pfeffer, Carsten Lang vor den Entwürfen der beiden Bahnunterführungen in Rheda, die saniert werden sollen.

Quelle: Stadt Rheda-Wiedenbrück
Foto: Stadt Rheda-Wiedenbrück

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