Die 23-köpfige Wachmannschaft aus Rheda-Wiedenbrück mit dem Wachleiter Hans-Albert Lange (r.)
Traditionell verbringen die Rheda-Wiedenbrücker Rettungsschwimmer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) ihren Urlaub beim Wasserrettungsdienst an der Ostsee. Zum 49. Mal weilte eine Gruppe unter der Leitung des Wachführers Hans-Albert Lange in Neustadt-Pelzerhaken.
Seit 1968 sind regelmäßig die Rheda-Wiedenbrücker Rettungsschwimmer vor Ort und sorgen für Sicherheit an den Ostseestränden in Pelzerhaken und Rettin. Eine langjährige Tradition bedeutet für uns auch, dass generationenübergreifend Dienst geleistet wird. So hatten wir in diesem Jahr gleich drei Väter, die mit Sohn oder Tochter zum WasserRettungsDienst angetreten sind.
Die 2012 eingeweihte neue Rettungsstation direkt am Strand fand auch in diesem Jahr reges Interesse bei Presse und Fernsehen. Hierbei wurde Pelzerhaken immer als Musterstation bezeichnet, da sich Einsatzort und Unterkunft in einem Gebäude befinden.
Der Wettergott war uns in diesem Jahr nicht sehr zugetan. Bei gemischtem Wetter gab es aber auch Tage wo man den Hochsommer erahnen konnte. Dann waren die Strände voll und wir konnten zeigen, warum die Rettungsschwimmer vor Ort sind. Nach einem Bootseinsatz, wo ein gekenterter Katamaran aufgerichtet wurde, konnte bei der Rückfahrt ein Kiel oben treibendes Segelboot entdeckt werden. Beide Segler, Opa und Enkelkind, trieben im Wasser. Die Versuche, den Segler wieder aufzurichten scheiterten und das Boot kenterte immer wieder. Auch der zu Hilfe gerufene Seenotkreuzer schaffte es nicht, das Boot aufzurichten. Letztendlich wurde das Segelboot Kiel oben an den Strand geschleppt. Der Einsatz dauerte mehr als vier Stunden und hat der Bootsbesatzung alles abverlangt.
Auch in diesem Jahr wurden zwei neue Rettungsschwimmer in den Kreis der Wachgänger aufgenommen. Neptun Thomas Busse hatte wieder seine Gehilfen dabei. Die Zeremonie wurde auch hier von der örtlichen Presse begleitet. Wie jedes Jahr konnten die Rettungsschwimmer in Pelzerhaken viele Gäste begrüßen, die extra aus Rheda-Wiedenbrück für dieses Fest angereist waren. Alle freuen sich schon auf das nächste Jahr im Wasserrettungsdienst an der Ostsee.
Zum Ende der Ferien war dann eine kleine Truppe um Wachleiter Hans-Albert Lange mit Unterstützung aus Osnabrück, Herzebrock-Clarholz und einem jungen Mann aus Baden-Württemberg vor Ort, um zur Sicherheit der Badegäste beizutragen.
Wasserrettungsdienst an der Ostsee
Zum 49. Mal
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