26. Juni 2018 / Allgemeines

Tönnies startet Dialogplattform

Nachhaltigkeits-Dialog geht auf www.toennies-dialog.de an den Start

Tönnies startet Dialogplattform

Die Tönnies Unternehmensgruppe hat mit www.toennies-dialog.de ein neues Dialog-Angebot gestartet. Die Website richtet sich an Interessierte aus der Öffentlichkeit, aber auch an Politiker, Verbände, Partner sowie Lieferanten und informiert über die Nachhaltigkeits-Schwerpunkte und -Aktivitäten von Tönnies. Im Fokus steht, wie das Unternehmen auf den gesellschaftlich relevantesten Handlungsfeldern wie Tierschutz, Tierwohl, Lebensmittelsicherheit und Ressourcenschutz agiert, um seiner Verantwortung im Zieldreieck von Ökonomie, Ökologie und Sozialem gerecht zu werden. 

Seit Jahren ist Tönnies damit vertraut, zu Tierwohl, Arbeitsbedingungen oder Energieverbrauch Verantwortung zu übernehmen, in Lösungen zu investieren und den Dialog mit Partnern, Politikern, Behörden sowie Vertretern von NGO zu führen. Mit dem webbasierten Nachhaltigkeitsdialog bietet das Unternehmen nun den „Betriebsbesuch für zuhause“ an und ermöglicht jedem sich persönlich ein Bild zu machen. Zudem stellt Tönnies einen direkten Kontakt zu Verbrauchern her, so dass diese ihr Feedback und ihre Fragen direkt an Tönnies richten können. 

„Wir sind als Marktführer gefordert, ein sauberes Bindeglied zu sein zwischen Verbraucher und Handel einerseits und Veredler und der Landwirtschaft andererseits. Mit unserem neuen Angebot ermöglichen wir jedem Interessierten, sich selbst ein Bild von unserer Arbeit zu machen. Jedem bieten wir das offene Wort an, damit nicht über uns gesprochen wird, sondern mit uns,“ sagt Clemens Tönnies, Geschäftsführer und Mitinhaber Tönnies Holding. 

„Die Erwartung von Interessensgruppen nach einer an internationalen Leitfäden orientierten Kommunikation über unsere Nachhaltigkeitsarbeit steigt. Wir müssen in allen Stufen Verantwortung übernehmen. Manche Dinge können wir direkt beeinflussen, auf manche können wir Einfluss nehmen. Auf beiden Wegen möchten wir den verantwortungsvollen Umgang mit dem Produkt Fleisch gewährleisten“, sagt Andres Ruff, Geschäftsführer der Tönnies Holding. 

Das Familienunternehmen geht mit der neuen Plattform den nächsten Schritt, um die Türen zu Produktion und Unternehmen für möglichst viele Interessierte zu öffnen. Übersichtliche dargestellte Schlüsselkennzahlen, Videos und Bilder aus der Produktion und anderen Bereichen sowie Mitarbeiter-Interviews auf der Website zeigen, womit sich Abteilungen und Unternehmen befassen und was sie dabei erreichen. 

Man kann zum Beispiel nachlesen, dass mit 2,5 Mio. Schweinen mehr als 12 Prozent aller bei Tönnies geschlachteten Schweine aus Ställen mit übergesetzlicher Tierwohlhaltung stammten. Aber auch die Anzahl an Laboruntersuchungen, externen Audits, Energiesparerfolgen und mehr ist in einer übersichtlichen Form dargestellt. Die Tierschutzmaßnahmen am Schlachtbetrieb und die Schlachtung von Schweinen und Rindern werden in Filmen beschrieben. 

In einem Newsticker werden relevante Neuigkeiten publiziert. Zudem ist es möglich Experten online Fragen zu stellen und Besichtigungstermine zu vereinbaren. 

Tönnies führt den Nachhaltigkeits-Dialog ab sofort zu vier Themen, weitere werden schrittweise folgen. Zu jedem Kernthema wird vermittelt, was Tönnies als seine Verantwortung ansieht, mit welchen Maßnahmen das Unternehmen sich einsetzt, welche Herausforderungen bestehen und was nächste Ziele sind. 

Hintergründe des Nachhaltigkeits-Dialogs 

Mit www.toennies-dialog.de integriert das Unternehmen klassische Elemente der unternehmerischen Nachhaltigkeitskommunikation mit einem echten Dialogangebot zu den Kernthemen. 

Hierzu definierte man Handlungsfelder, die die Nachhaltigkeits-Ziele der Agenda 2030 der Vereinten Nationen betreffen. Das geschah auf Basis von Gesprächen mit Stakeholdern, durch die Auswertung von Medienanfragen und von Diskussionen auf Konferenzen sowie Fachtagungen. Insgesamt leitete Tönnies 35 Nachhaltigkeitsthemen in den Kategorien Ökonomie, Ökologie und Soziales ab. Daraus identifizierte das Familienunternehmen die acht Kernthemen, die die Stakeholder als am wichtigsten einschätzen und auf die Tönnies am meisten Einfluss haben. Vier dieser Kernthemen stellt der Nachhaltigkeits-Dialog von Tönnies ab sofort in den Mittelpunkt des Dialogs.

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