13. Februar 2019 / Allgemeines

Straßensperrungen

Wegen Krötenwanderung

Straßensperrung
Veröffentlicht am 13. Februar 2019 um 16:00 Uhr

Es wird bald Frühling – die Kröten beginnen zu wandern. Die Krötenzäune werden bereits aufgestellt. Um sie vor dem Überfahren werden zu schützen, werden in Rheda-Wiedenbrück vier Straßen vorübergehend gesperrt:

  • An der Lehmkuhle von der Ecke Am Stückermersch bis zum Feldhüserweg (ganztags)
  • Horstwiesenweg (ganztags)
  • Röckinghau­sener Straße (zwischen 19 Uhr und 7 Uhr) im Bereich zwischen Eusternbach und Maaßfeld
  • Burgweg (ab 22 Uhr) beim Schulzentrum, zwischen Gerhard-Ortmeyer-Straße und Südring)

Wegen des Neubaugebiets Kaiserforst ist die Straße Am Eusternbach nicht mehr durchgängig befahrbar. Deshalb wird die Umleitung für die gesperrte Röckinghausener Straße von Am Eusternbach über Ravensberger Holz, An der Landwehr und Holtkampstraße durch das neue Wohngebiet geführt.

Im Bereich des Schulzentrums Wiedenbrück wird der Burgweg nach Ende der Abendveranstaltungen gesperrt. Tagsüber ist die Straße von 7 bis 17 Uhr zum Schutz der Kinder sowieso für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Hintergrund
Ab Mitte Februar sitzen die Amphibien (Frösche, Kröten und Molche) in den Startlöchern. Sobald es wärmer wird, werden sie in Massen zu ihren Laichge­wässern wandern. Nass, dunkel und Temperaturen um 8 Grad sind dabei ideale Bedingungen für paarungsbereite Frösche, Molche und Kröten, besonders, wenn es tagsüber schon frühlingshaft mild ist. Sie streben wie ferngesteuert ihrem Laichgewässer zu, ohne rechts und links zuschauen über Straßen oder Hindernisse hinweg.

Die Stadt Rheda-Wie­denbrück und der Kreis Gütersloh sorgen dafür, dass die Tiere ihr Ziel erreichen. Wo eine Straßensperrung nicht in Be­tracht kommt, werden Fangzäune errichtet. Freiwil­lige Hel­fer der Gemeinschaft für Natur- und Um­weltschutz (GNU) spielen mor­gens und abends Krötentaxi und tragen die Tiere auf die andere Seite. Verkehrszeichen mit dem Zusatz »Krö­tenwande­rung« weisen auf stark frequen­tierte Kröten­wege hin. Au­tofahrer sollten hier mit Rücksicht auf die freiwilligen Helfer und auf die Tiere sehr vorsichtig fahren.

Weitere In­formationen gibt es bei Umweltberaterin Dorothee Kohlen, Tel. 05242 963 234.

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