26. September 2017 / Allgemeines

Rollerfahrer versuchte vor der Polizei zu flüchten

Schlangenlinien verrieten Verkehrssünder

Rollerfahrer versuchte vor der Polizei zu flüchten

Als gestern Abend (25.9.2017, 21.40 Uhr) ein Polizeibeamter privat mit seinem Fahrzeug Richtung Wiedenbrück unterwegs war, fiel ihm auf der Bielefelder Straße ein in Schlangenlinien fahrender Motorroller auf, der bei Rotlicht eine Ampel passierte.

Da er den Verdacht hatte, dass der Fahrer unter erheblichem Alkoholeinfluss stand, entschied er sich, den Fahrer bei günstiger Gelegenheit anzuhalten. Gleichzeitig informierte er seine sich im Dienst befindlichen Kollegen, um eine Streifenwagenbesatzung hinzuzuziehen.

Der Zweiradfahrer versuchte jedoch, den Beamten körperlich anzugreifen, nahm dessen Autoschlüssel an sich und schmiss sie weg. Dann stieg er wieder auf seinen Roller und versuchte in Richtung Innenstadt zu flüchten.

Der zwischenzeitlich eingetroffene Streifenwagen nahm umgehend die Verfolgung auf.

Der Rollerfahrer kam nach rechts von der Fahrbahn ab und stürzte in Höhe der Hausnummer 113. Die Streifenwagenbesatzung wich dem Gestürzten aus und geriet mit dem Wagen gegen eine Bordsteinkante. Dabei wurde der Streifenwagen beschädigt.

Der Flüchtende ließ seinen Roller zurück und versuchte, zu Fuß in Richtung eines schmalen Fußweges zwischen den Häusern 113 und 115 zu verschwinden. Dort konnte er allerdings durch die Polizeibeamten gestellt werden.

Der, wie sich herausstellte, 31-jährige Gütersloher wurde in Gewahrsam genommen und zur Polizeiwache Rheda-Wiedenbrück gebracht. Da ein dort durchgeführter Alcotest positiv verlief, wurde ihm eine Blutprobe entnommen.

Ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs durch Fahren unter Alkoholeinfluss und Unfallflucht wurde eingeleitet.

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