10. Juli 2018 / Allgemeines

Ratsgymnasium besucht Weltkulturerbe Haithabu

Sechstklässler beschäftigen sich mit Wikingern.

Ratsgymnasium besucht Weltkulturerbe Haithabu

Wikinger Clemens zeigt Matti Lacour das Bogenschießen

Bei skandinavisch frischem Wetter eroberten die Schüler der Bili-AG das frisch ernannte UNESCO-Weltkulturerbe Haithabu in der Nähe Schleswigs. In diesem Schuljahr haben sich die Sechstklässler intensiv mit den Wikingern in englischer Sprache beschäftigt und konnten diesen Einblick in der teilweise rekonstruierten Wikingerstadt vertiefen und mit allen Sinnen erfahren.
 
Der wikingerzeitliche Handelsplatz war zwischen dem 8. Und 11. Jahrhundert ein wichtiger Handelspunkt zwischen Nord- und Westeuropa und lag im Grenzraum zwischen dänischem und fränkischen Machtbereich. Die ersten archäologischen Ausgrabungen im Bereich gab es bereits Anfang des 20. Jahrhunderts, doch erst vor zehn Jahren wurden die aus Befunden rekonstruierten Wikingerhäuser errichtet.
 
Die Schüler erlernten vor Ort von einem waschechten Wikinger, dass nur wenige Wikinger ein Schwert besaßen und sich weitaus häufiger mit Pfeil und Bogen verteidigten und auf die Jagd gingen. Hierbei blieb es nicht bei Theorie: die Gruppe erlernte selbst die Kunst des Bogenschießens auf Kurz- und Langdistanz und konnte auf Wildschweinattrappen schießen. Im Anschluss erfuhren die Jungen wie Kindheit vor ca. 1100 Jahren aussah: eng zusammengepfercht in einem Raum der gleichzeitig als Küche- Wohn- und Schlafzimmer genutzt wurde konnte das von Arbeit und Entbehrungen geprägte Leben am eigenen Körper erfahren werden. „Und jetzt stellt euch mal vor, ihr habt vergessen das Feuer aufrechtzuerhalten, der Opa neben euch schnarcht und die kleine Schwester an der anderen Seite fängt an zu weinen-“ Wikingerin Dana hatte als Guide die gesamte Aufmerksamkeit der Gruppe. Aber auch damalige Spiele konnten ausprobiert werden: beim Wikingergolf und Schwerttanz konnten sich die Schüler richtig ausstoben und in die damalige Zeit hineinversetzen.  

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