Karsten Knöbel (vorne) und Heinz Blankert (im Hubsteiger) von der Firma Börger Elektrotechnik haben insgesamt zwölf Laternenköpfe zwischen Hauptstraße und Am Werl installiert.
Mit Blick auf den Natur- und Artenschutz hat die Stadt Rheda-Wiedenbrück im Verlauf des Radweges auf der alten Bahntrasse zwischen Rheda und Wiedenbrück die Köpfe der Laternen ersetzt. Die neue Beleuchtung, die nur in sensiblen Landschaftsabschnitten installiert wurde, leuchtet in einem Insektenfreundlichen rötlichen Licht. Ähnliche Laternen wurden bereits in der Flora Westfalica montiert.
Die Stadt erfüllt mit dieser Maßnahme eine Auflage der Naturschutzbehörde. Für die lichttechnischen Berechnungen wurden die Belange des Tier- und Umweltschutzes und des Energieverbrauchs mit der Verkehrssicherheit abgewogen.
Um die Störwirkung von Lichtemissionen auf die Tier- und Pflanzenwelt zu verringern, sind die Lichtfarbe und das entstehende Streulicht zu beachten. Die Lichtfarbe sollte möglichst unter 3.000 Kelvin liegen. Darüber hinaus wird das aus den verwendeten Laternenköpfen austretende Licht bauartbedingt auf den Radweg gerichtet. In das Umfeld der Grünflächen wird kaum Streulicht gelenkt. Darüber hinaus leuchten die Laternen je nach Uhrzeit auch unterschiedlich hell. Im Sinne des Energieverbrauchs wird ab 23 Uhr die Nachtabsenkung aktiviert.
Insektenfreundliches Licht auf der alten Bahntrasse
Stadt Rheda-Wiedenbrück erfüllt Naturschutzauflagen
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