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Bodenschutzaktion – 1000. Teilnehmer erwartet

Im Bild: Hans-Bernd Hensen und Dorothee Kohlen von der Umweltberatung nehmen Bodenproben.


»Wir erwarten den 1000. Teilnehmer bei den Bodenproben!«, freut sich Umweltberaterin Dorothee Kohlen. 994 waren in den vergangenen 20 Jahren gekommen. Ein Hobbygärtner, der zwischen dem 2. und 10. November seine Bodenproben abgibt, hat nun die Chance, der Tausendste zu sein. In diesem Fall ist die Probe kostenlos.

Aber auch für alle anderen lohnt sich die Untersuchung: Hobbygärtner zahlen nur acht Euro, den Rest gibt die Stadt Rheda-Wiedenbrück dazu. Zudem gibt es eine individuelle Düngeempfehlung zu jeder Probe, damit der Gartenfreund seinen Boden verbessern kann.

Für eine Analyse werden etwa 300 bis 400 Gramm Boden benötigt. Ermittelt werden der pH-Wert sowie der Gehalt an Magnesium, Kalium und Phosphor. Die Analysen aus den Vorjahren zeigen, dass die Böden oft mit Phosphor über- und mit Magnesium unterversorgt sind. Ein ungünstiges Nährstoffverhältnis kann aber gesundes Wachsen behindern. Rasenflächen sind häufig zu viel gekalkt und zu wenig gedüngt.

Wer schon einmal seinen Gartenboden hat untersuchen lassen und die Anregungen und Tipps befolgt hat, sollte nach vier oder fünf Jahren die Analyse auf den gleichen Standorten wiederholen. Es zeigt sich dann, ob sich Werte verbessert haben. Die dem Bedarf der Pflanzen angepasste Düngung sichert nicht nur einen lebendigen Boden und gesunde Pflanzen. Sie entlastet auch den Geldbeutel.

Anleitungen zur sachgerechten Bodenentnahme und Probebeutel gibt es bei Umweltberaterin Dorothee Kohlen, Tel. 05242 963 234.

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