Foto (v.l.): Pro Arbeit e.V.-Geschäftsführer Carsten Engelbrecht, Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Brandner, Daniela Sander (Pro Arbeit e.V.) , die Schüler Armanj Saydo, Hasan Fendi Ibrahim , Ioana Cristina Gabor, Daniel Jankov, Holger Helbig vom Fachbereich Übergang Schule – Beruf, die Schülerinnen Nikola Binkiewicz und Makbule Kalayci sowie die städtische Mitarbeiterin Petra Winkelsträter, Gesamtschulleiterin Christiane Kociszewska und Lehrerin Remziye Ulaş-Savaş.
Rheda-Wiedenbrück (pbm). Der Geruch von Blätterteigschnecken zieht durch die Räume von Pro Arbeit e.V. Sieben Schülerinnen und Schüler der internationalen Klasse der Gesamtschule nehmen am Projekt Probierwerkstatt teil und bereiten gerade ein kleines Buffet für ihre Gäste vor: Neben ihrer Lehrerin Remziye Ulaş-Savaş sowie Gesamtschulleiterin Christiane Kociszewska sind Pro Arbeit-Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Brandner und Geschäftsführer Carsten Engelbrecht gekommen, um sich über das Projekt zu informieren.
»Schüler haben hier die Möglichkeit, erste praktische Erfahrungen in den Berufsbereichen Holz, Metall und Hauswirtschaft zu sammeln«, erklärt Petra Winkelsträter von der städtischen Fachstelle Übergang Schule – Beruf. Unterstützend in der Berufsorientierung vermitteln Mitarbeiter von Pro Arbeit e.V. während der Probierwerkstatt Inhalte aus dem ersten Ausbildungsjahr. Das Ziel: »Die Jugendlichen machen praktische Erfahrungen und werden darauf vorbereitet, was in der Ausbildung auf sie zukommt«.
Die Stadt finanziert das Projekt, dessen Konzept gemeinsam mit Pro Arbeit und der Gesamtschule angepasst wurde. Die 14- bis 15-jährigen Schüler der internationalen Klasse mögen den hauswirtschaftlichen Bereich – so sehr, dass sie freiwillig außerhalb der Schulstunden zum Sandberg kommen. »Hier sammeln sie wertvolle Erfahrungen für den Alltag«, beschreibt Lehrerin Remziye Ulaş-Savaş. »Manche Rezepte, die sie aus ihren Heimatländern nicht kennen, nehmen sie mit und kochen sie zuhause nach«.
Die Probierwerkstatt findet in der Regel an einem Nachmittag pro Woche über einen Zeitraum von mindestens zehn Wochen statt. »Es ist wichtig, dass die Jugendlichen ihre Stärken entdecken und Erfolgserlebnisse haben«, weiß Petra Winkelsträter. Neben den berufspraktischen Fertigkeiten erhalten alle Teilnehmer ein Abschlusszertifikat als Qualifikationsnachweis.
Berufsorientierungsprojekt von Stadt, Gesamtschule und Pro Arbeit e.V.
Probierwerkstatt
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