20. Mai 2021 / Aktuell

Aktueller Sachstand zur Aufwertung der Bahnunterführung an der Herzebrocker Straße

Gesunder Optimismus

In der Ratssitzung am 3. Mai hat Bürgermeister Theo Mettenborg die Mandatsträger über den aktuellen Sachstand zur Aufwertung der Bahnunterführung der Herzebrocker Straße im nichtöffentlichen Sitzungsteil informiert. Dabei hat der Bürgermeister signalisiert, dass die Stadt ein sehr großes Interesse daran hat insbesondere dieses Eingangstor für Rheda zu sanieren, zu modernisieren und heller zu gestalten. Das Beleuchtungskonzept in Anlehnung an das Altona-Modell und die Fliesenerneuerung sollten nun ganzheitlich betrachtet werden. Inzwischen ist ein privater Spender aufgetreten und hat zugesagt, soweit technisch möglich, die Instandsetzung der Bauwerke mit Fliesen größtenteils zu unterstützen. Zudem hat der Spender in Aussicht gestellt, weitere Unternehmer zu gewinnen, die die zukunftsfähige Instandsetzung der beiden Bahnunterführungen mittragen. 

In einem gemeinsamen Gespräch Mitte April mit Vertretern der Deutschen Bundesbahn (DB) und dem Unternehmer wurde vereinbart, dass die technische Machbarkeit der Instandsetzungsmaßnahme überprüft werden soll. Der Bürgermeister informierte die Mandatsträger, dass die Stadt den Prozess eng begleitet. Die Bauwerke befänden sich allerdings im Eigentum der DB. Insofern sind alle Instandsetzungsschritte mit der DB abzustimmen. Die Vertreter der DB haben in den Gesprächen deutlich gemacht, dass einzig die Stadtverwaltung als Ansprechpartnerin für die Baumaßnahmen gesehen wird. 

Bevor den Bürgermeister die Zusage des privaten Spenders erreichte, hat die Verwaltungsleitung Mitte März ein Gespräch mit den ehemaligen Ratsmitgliedern Klaus Bartscher, Manfred Hegel und Peter Kliche sowie Ulrich Horn zum aktuellen Stand geführt. Dieses Gespräch wurde als wertschätzende Geste aufgrund des Engagements der Bürger angeboten. Erörtert wurde die Kostenschätzung der Stadt, die auch die Sanierung des Bauwerks, eine grundlegende Bedingung seitens der DB für jede weitere Instandsetzungsmaßnahme, beinhaltet. Die Wahrnehmung, nur die aus dem ISEK Rheda entstandene Beleuchtungsvariante sei für die Bahnunterführung angedacht, spiegelt nicht die Sachlage wider. Vielmehr war der bisherige Vorschlag darauf ausgerichtet, falls möglich, die vorhandene Fliesenstruktur Instand zu setzen. Das Engagement des privaten Spenders würde hierzu hervorragend passen. In dem Gespräch signalisierten die vier Akteure ihre Unterstützung für die weiteren Planungen der Stadtverwaltung.

„Mit einem gesunden Optimismus und Vertrauen in die Zusage des Spenders könnten wir, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen, eine zufriedenstellende Lösung erreichen“, verdeutlicht Bürgermeister Theo Mettenborg. 

Quelle: Stadt Rheda-Wiedenbrück
Symbolbild: pixabay.com

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